Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Texte zur Revolution

Tief im letzten Jahrhundert gab es noch die Figur des Revolutionärs. Der sagte solche Dinge wie: Der Imperialismus ist ebenso sehr eine geschichtliche Methode der Existenzverlängerung des Kapitals wie das sicherste Mittel, dessen Existenz auf kürzestem Wege objektiv ein Ziel zu setzen. Damit ist nicht gesagt, daß dieser Endpunkt pedantisch erreicht werden muß. Schon die Tendenz zu diesem Endziel der kapitalistischen Entwicklung äußert sich in Formen, die ... weiterlesen

L’UBS n’existe pas

Was hat nur die UBS geritten, dass sie Herrn Villiger in die Arena schickte? Es sollte doch inzwischen jedem Kommunikationsberater klar sein, dass es sich bei dieser Sendung um eine Unterhaltungssendung handelt, um den Circus Maximus der Deutschschweiz. Also kann man als VR-Präsident nur verlieren. Man spielt den Tanzbär, höchstens. Zumal von vorneherein feststand, dass man mit dem Thema Boni in der Arena nur verlieren kann. Es ist nun mal nicht zu vermitteln, dass man auf der einen ... weiterlesen

Kaum etwas ist so, wie es gewesen scheint

Warscheinlich darf es nicht so sein. Die Sache mit der europäischen Kolonialisierung Afrikas. Schliesslich können wir die Geschichte nicht einfach umschreiben. Wir sind Schuld am Elend des afrikanischen Kontinents. Punkt.  Doch bei der europäischen Kolonisation soll es sich um eine humanitäre Aktion der Europäer gehandelt haben, um den Arabern in Sachen Sklavenhandel nach Jahrhunderten endlich das Handwerk zu legen, stellt der deutsche Historiker Egon Flaig in seiner ... weiterlesen

Prognosen sind Fakten

Eigentlich ist es erstaunlich, wie viele Entscheide heute getroffen werden, die auf Annahmen von Entwicklungen von morgen basieren. Gut, das ist nicht neu. Aber neu ist, dass so getan wird, als ob es sich bei diesen Annahmen um Tatsachenbeschreibungen handle. Nun wissen wir alle seit den letzten beiden Börsencrashs, wer älter ist, kann den von 1986 noch dazuzählen, dass es für die Börse so etwas wie eine gesicherte Voraussage nicht gibt. Weder für den nächsten ... weiterlesen

Verstehe das wer wolle

Ich meine, ich bin ja schon irgendwie auf der Höhe der Zeit, was die neue schöne Onlinewelt anbelangt.  Aber mal so ganz unter uns: Ich lese täglich neue Meldungen, die für mich schlicht nur rätselhaft sind. Zum Beispiel diese hier: Microsofts Foto-Flickenteppich soll Google düpieren: Microsoft hat für seinen Bing-Kartendienst eine verblüffende Technologie entwickelt: Aus fotografierten Straßenzügen werden 3-D-Ansichten, in die sich Bilder ... weiterlesen

Worte eines Bischofs

Ich meine, diesen Gedanken muss man zuerst mal in aller Ruhe verdauen: Dass katholische Priester Kinder missbrauch(t)en ist "die Folge der zunehmenden Sexualisierung der Öffentlichkeit". Sagt der Augsburger Bischof Mixa. Unglaublich. "Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig." ... weiterlesen

Deutscher Secondo

Ich gebe es zu: Ich bin ein Fan von Constantin Seibt. Der schreibt beim Tages-Anzeiger und wäre, wenn er nicht als Journalist sein Brot verdienen müsste, auch ein ausgezeichneter Blogger. Heute hat er sich mit einer Frage auseinandergesetzt, die eigentlich ein Tabu ist: wie es sich fühlt, als deutscher Secondo in der Schweiz. Ich meine, bei den Italienern und Spaniern und Portugiesen und Türken und Albanern ist die Ausgangslage klar: Sie schauen in den Spiegel und wissen, dass ... weiterlesen

Gastkommentar: Die Welt im Weitwinkel

Von Klaus J. Stöhlker Wenn unsere charmante und fast schon magersüchtige Präsidentin des Nationalrats, Pascale Bruderer, sagt: “Wir müssen die Schweiz neu erfinden” und der Harvard-Historiker Niall Ferguson ihr antwortet “Die Schweiz ist in Europas Geschichte fast ein Wunder”, dürfen sich die Bürger fragen: Was ist die Schweiz? Sie ist: Die letzte funktionierende Basisdemokratie der Welt. Seit 200 Jahre ein herausragendes Beispiel für ... weiterlesen

Climategate und die älteren Herren - ein Skype-Chat

Skype ist ja eine tolle Sache, wobei ich mit Skype lieber chatte als telefoniere. Mein Videobild ist diametral anders als das gefühlte Bild von mir. Eben hatte ich einen samstäglichen Skypekontakt zu einem Journalistenkollegen. (Es lesen hier ja jede Menge Journalisten mit). Im Verlaufe des "Gesprächs" erschien dieser, in der Tat interessante Gedanke zu Climategate in der Textbox: unser wissenschaftsredaktor XY (ca. 40) hat übrigens eine bösartige theorie zu ... weiterlesen

Es ist wieder WEF

Es ist wieder WEF in Davos. Und jedes Jahr hören wir denselben Schmarren. Deshalb schreiben wir dieses Jahr auch nichts Neues. Sondern recyceln unsere Beiträge vom letzten Jahr. Das ist umweltfreundlich. Die Moment-Interpretierer sind wieder in Davos Die Party der Ratlosen ist vorbei ... weiterlesen

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  • Stand: 12:39:11 - 12.03.2010

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