Von M. M., 02. September 2010 – 17:56:00
Seit ich mich für Nachrichten interessiere, wird im Nahen Osten entweder Krieg geführt, Waffenstillstand geübt oder werden Friedenverhandlungen zelebriert. Jetzt sind wieder Friedensverhandlungen angesagt. Mein Eindruck von der letzten Israel-Reise: Eigentlich hat niemand wirklich ein Interesse daran, etwas am Status Quo zu ändern. Denn mit diesem lebt es sich derzeit nicht schlecht. Es herrscht ein vielschichtiges und austariertes System der angespannten Ruhe. Wird ... weiterlesen
Von M. M., 01. September 2010 – 13:54:00
Eben lese ich: US-Schauspieler Michael Douglas ist zuversichtlich, seinen Kehlkopfkrebs besiegen zu können. Ich meine, wenn man Krebs hat, dann ist das schon schlimm genug. Aber Krebs ist eine ganz besondere Krankheit. Denn Krebs muss man bekämpfen, ihn besiegen. Die Gesellschaft erwartet, dass wer Krebs hat, sich in einen heroischen Kampf stürzt. Warum eigentlich? Was kann man denn schon machen, wenn man Krebs hat, als sich Operationen zu unterziehen, Medikamente zu schlucken ... weiterlesen
Von M. M., 30. August 2010 – 08:52:00
Mit dem Satz "Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen" hat der deutsche Bundesbanker Theo Sarrazin übers Wochenende für helle Aufregung gesorgt. Seine Äusserung sei ein Rückfall in die Zeiten der Nazi-Rassehygienegesetze, wurde gesagt. Die heftige Reaktion in Deutschland überrascht nicht. Allerdings hat mich die Empörung etwas erstaunt. Denn so ein "jüdisches Gen" wird in orthodoxen Kreisen in Israel wohl etwas anders beurteilt, nämlich ... weiterlesen
Von M. M., 26. August 2010 – 11:19:00
Lele Ceccarelli ist der Fraktionschef der FDP Die Liberalen im Baselbieter Kantonsparlament. Und er hat eben eine interessante Diskussion angestossen, nämlich: Darf man einen männlichen Politiker, der nicht allzu grossen Wert auf sein Äusseres legt - eine männliche Tugend - deswegen kritisieren? Lele Ceccarelli sagt: Nein. Und ich sage ja. Und das scheint ein derart heisses Thema zu sein, dass bereits die BaZ angerufen hat. Das ist schon in Ordung. Denn ist es ja so, dass eine ... weiterlesen
Von M. M., 26. August 2010 – 08:41:00
Ha - wer hätte das gedacht. Als Herr Morin ein halbes Jahr im Amt war, bat mich die BaZ um eine Beurteilung über dessen bisheriges Wirken. Wie üblich schrieb ich frei von der Leber weg, was nicht überall gut angekommen ist. Auf alle Fälle hat mich die BaZ seither nie mehr um ein politisches Statement zu einem Regierungsrat gebeten. Denn ich interessierte mich für die wirklich wichtigen Fragen, wie beispielsweise dafür, dass man als Regierungsrat bei öffentlichen ... weiterlesen
Von M. M., 25. August 2010 – 14:07:00
Vielleicht mögen es einige der geneigten Leser nicht mehr lesen, dass ich ein iPad besitze. Und damit den Schlüssel zum Paradies. Zum Nachrichtenparadies. Das läuft dann etwa so, dass man das Neueste - bequem liegend - aus der Onlinewelt lesen, zwischendurch seine Mails checken und auf OffMaps (sehr nützliches App) einen Blick auf den nächsten Städteausflug werfen kann. Und nicht genug damit: Dank einem 30-Tage-Gratisabo des Blick habe ich gestern Abend ... weiterlesen
Von M. M., 24. August 2010 – 15:52:00
Heute hatte ich mal wieder Lust auf Pulpo. Und weil ich auf dem Heimweg beim St. Jakobpark vorbeifuhr, stoppte ich kurz bei der Manor. 1,8 Kilo brachte das Meeresgetier auf die Waage. So einen tiefgefrorenen Pulpo in eine leckere Mahlzeit zu verwandeln, ist eigentlich recht einfach (wie überhaupt die Mittelmeerküche, die inzwischen auch unsere ist, keine grossen Anforderungen stellt). Wobei man sagen muss: Optisch kann man so eine Krake durchaus als Zumutung empfinden. Man lässt ... weiterlesen
Von M. M., 23. August 2010 – 13:36:00
Wäre noch schöner, wenn ich jetzt auch noch etwas vom Schwingen verstehen würde.... Nein, der Anlass ging unbeachtet an mir vorbei. Jedoch: Eine Geschichte, die das Leben schreibt, hat die NZZ in einen Nebensatz verpackt: 2001 soll der 11-jährige Wenger Kilian vor dem TV-Schirm geweint haben, als sein grosses Idol und Vorbild, der Abderhalden Jörg vom Forrer Arnold besiegt wurde. Jahre später hat jetzt der Wenger Kilian den Abderhalden Jörg, den König der ... weiterlesen
Von M. M., 19. August 2010 – 09:39:00
Frau Sommaruga, Baldbundesrätin, steht ja nebst dem Klavierspiel auch noch auf Homöopathie. In Klammer bemerkt: Klavierspielen, so liest man, muss sie immer dann, wenn es etwas anstrengend zu- und hergeht, zum Beispiel nach längeren Pressekonferenzen - künftig auch nach Bundesratssitzungen? Sei's drum, bleiben wir bei der Homöopathie. In Deutschland fordern Ärzte, es sollten den Patienten vermehrt Placebos verschrieben werden. Das sei zum einen mit der ärztlichen ... weiterlesen
Von M. M., 17. August 2010 – 08:16:00
Wir schreiben hier ja viel über Politik und Politiker. Und tun so, wie all die anderen, beide seien wichtig. Dabei bekommen wir Sommer für Sommer vorgeführt, dass es auch ohne sie geht. Und würde Frau Herzog - zum Beispiel - nicht nach vorne drängen ("Go for it!"), litten die Lokalmedien noch immer unter der Sommerpause. Da versammeln sich beispielsweise dieselben Leute inklusive Basler Regierungsvertreter, die kürzlich am Kinoabend der kantonalen Staatsbank ... weiterlesen
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