Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Erstaunliches von der rot-grünen Regierung

Hört, hört. Mit den tiefen Mieten in staatlichen Liegenschaften für ein paar Privilegierte soll jetzt Schluss sein. Denn Basel-Stadt verabschiedet sich vom sozialen Wohnungsbau. Künftig will der Kanton mit seinen Liegenschaften "eine angemessene Rendite" erwirtschaften. Dass dieser Abschied von einer rot-grünen Regierung vollzogen wird, ist bemerkenswert. Dieser Punkt geht an Frau Herzog. Da wir hier aber immer etwas rumnörgeln müssen, stellen wir ... weiterlesen

Stoppt die Entwicklungshilfe

Es sieht so aus, als ob das Thema nun wirklich auf die politische Agenda kommt: Stoppt die Entwicklungshilfe für Afrika. Letzten Dezember sagte der Ugandische Journalist Andrew M. Mwenda in Basel unmissverständlich: „Hört bitte auf, uns zu helfen.“ Und jetzt bezeichnet der kenianische Wirtschaftswissenschaftler James Shikwati die Entwicklungshilfe als Fehlleistung. „Wie kann etwas, das so gut gemeint ist, so viel Schaden anrichten?“, fragte er kürzlich ... weiterlesen

Das ist die Schweiz

26 Kantone, 26 unterschiedliche Schulsysteme. Das ist die Schweiz. Deshalb sind die drei Erziehungsdirektoren der Kantone Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt ungemein stolz darauf, dass sie gemeinsam die Absicht bekunden, zu prüfen, ob es allenfalls und wenn immer möglich, dereinst so etwas wie ein gewisse Angleichung der völlig unterschiedlichen Schulsysteme geben könnte. Mal abgesehen davon, dass es eine solche Harmonisierung zwischen den drei Kantonen angesichts der ... weiterlesen

Mit Salatköpfen geworfen

Die Basler Zeitung hat eine Umfrage durchgeführt. Zum TCS. Sie hat ihre Leser gefragt, ob sie mit der Arbeit des Vorstands zufrieden seien oder nicht. Das Ergebnis: 79 Prozent sagen Nein, was die mathematische Folge hat, dass 21% zufrieden sind. Nun hat so eine Tedumfrage den Aussagewert von fast gar nichts. Es handelt sich höchstens um eine Stimmungsbild unter den 307 Lesern, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Oder mit anderen Worten: 244 haben mit Salatköpfen nach dem Präsidenten ... weiterlesen

Rütli steht für Zoff

Wer in Deutschland das Wort „Rütli“ liest, denkt an eine Schule in Berlin. Für die Schweizer ist das Rütli „eine Wiese mit Kuhfladen“ (SVP-Chef Ueli Maurer), die, Herrn Schiller sei Dank, zum wichtigsten schweizerischen Gründungsmythos aufgestiegen ist: „Wir sind am Ziel, hier ist das Rütli“. Die Berliner Schule und die Wiese am Vierwaldstättersee einigt nicht nur der Name: Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland verbindet ... weiterlesen

Die Frau im Slip und die Frau unter der Burka

Eine Frau in einem modern geschnittenen Slip auf einem Werbeplakat ist das Gegenstück zur Frau unter der Burka in Afghanistan. Beide Bilder provozieren. Weil gegen die Burka nicht viel unternommen werden kann, soll nun zumindest die Frau im Slip geschützt werden. In der Stadt Republik Basel. Mit einer neuen Anti-Sexy-Verordnung. Interessant ist die Begründung für solcherlei Outfit, ich meine was gegen weniger Burka in Afghanistan und mehr Textil in Basel ins Feld geführt ... weiterlesen

Breitseite gegen den TCS-Vorstand

Das war knapp: mit 196 gegen 232 Stimmen hat die GV des TCS die Änderung der Traktandenliste abgelehnt. Zählte man die Stimmen des Obersten Sowjet Vorstands inkl. Präsidenten ab, dann wären es 19 Stimmen weniger gewesen. Und würde man die dreissig Stimmen der TCS-MitarbeiterInnen in ihren "Wir-lieben-unseren-Präsi"-T-Shirts (kein Witz), die die vordersten Tische belegten, abrechnen, dann wäre der Kelch wohl nicht an mir vorbeigegangen. (Danke, liebe ... weiterlesen

TCS - der Countdown läuft

Kommt, Leute, gebt's doch zu: Ihr seid doch alle gespannt, wie das weiter geht, jetzt, nachdem der Vorstand (19 von 20) sich per offenem Brief (?!) hinter den Präsidenten gestellt hat. Das heisst, auch der Präsident hat sich, alphabetisch eingereiht, hinter sich selbst gestellt. Auch er hat sich das uneingeschränkte Vertrauen ausgesprochen. Ganz einfach - es ändert sich überhaupt nichts. Auch wenn die Taktik jetzt so läuft, dass man das Problem auf die persönliche ... weiterlesen

Etwas Propaganda darf's schon sein

Eben auf dem Weg zur Arbeit auf meinen Lieblingssender DLF eine Reportage über die Situation der Palästinenser im Westjordanland. Da wird das schwere Leben eines Ismail, eines Beduinen, geschildert "seit die Israelis ihm das Leben schwer machen." In einem Nebensatz sagt der Reporter, der Mann habe vier Frauen und dreissig Kinder zu versorgen.  ... weiterlesen

Mit Umverteilen den Bürger staatlich disziplinieren

Befassen wir uns doch mal kurz mit dem Autoverkehr. Ist ja irgendwie derzeit aktuell hier. Die Sonntagszeitung meldet, dass die SP sofort die bereits gesetzlich vorgesehene CO2-Abgabe von 16 Rappen pro Liter Treibstoff einführen möchte. 40 Prozent der so generierten 3,9 Milliarden sollen in einen Fonds zur Förderung des Öffentlichen Verkehrs fliessen und 60 Prozent sollen in einem Umverteilungskreislauf wieder an die Bevölkerung zurückfliessen. Damit der Leser auch ... weiterlesen

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