Belgische Verlage gehen nach sechs Jahren prozessieren vor Google in die Knie

Leser H.P.H. hat vor ein paar Tagen den grossen Moment festgehalten: der Zähler zeigte exakt drei Millionen Page Loads.

Diese Meldung dürfte die feuchten Träume der Schweizer Verleger nach Google-Millionen endgültig und für immer trocken legen: Nach sechs Jahren prozessieren haben sich die Verlage und Google auf ein Nullsummenspiel geeinigt:

Google verpflichtet sich, in den Medien der Verlage, die in der Verwertungsgesellschaft Copiepresse zusammengeschlossen sind, für seine Dienste bezahlte Werbung zu schalten. Im Gegenzug wollen die Verleger Google-Dienste wie etwa AdWords nutzen, um neue Leser zu gewinnen und ihre Reichweite zu steigern.

…und auch darauf, dass sonst alles beim Alten bleibt. Denn Google hatte zeitweise die Links zu den Verlagen aus seinem Index rausgeschmissen, was diese ziemlich schnell auf den Boden der Klickrealität brachte

Erst nachdem die Verlage zugesichert hatten, keine Strafzahlungen von Google wegen Urheberrechtsverletzungen einzufordern, wurden ihre Angebote wieder in den Suchindex aufgenommen.

…. und diktiert gleich noch die  Spielregeln der neuen Onlinewelt:

Google betont nun, auch künftig nicht dafür zu zahlen, Inhalte bei Google News zu verlinken, jedoch will Google den Verlagen dabei helfen, zusätzliche Vertriebserlöse durch Abos oder Paywalls zu erzielen.

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