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Herr Stocker redet

Thomas Stocker, Klimaphysiker in Bern und Kopräsident einer der drei Arbeitsgruppen des Weltklimarates (IPCC), hat der SonntagsZeitung, die letzten Sonntag "Hallo, Herr Stocker" titelte, jetzt doch ein Interview gewährt.

Ihm stinkt's, lesen wir.

Und dass er seinen Chef vom IPCC, Herrn Pachauri kaum kennt.

Er, der in den letzten Jahren durchaus das Rampenlicht genossen hat, möchte sich am liebsten wieder zurückziehen in die reine Wissenschaft.

In den letzten Jahren geriet die Klimaforschung ins Licht der Öffentlichkeit, wegen des Hitzesommers 2003, des Films von Al Gore, des Klimaberichts und schliesslich des Friedensnobelpreises.

Sagt Herr Stocker, der mit einer Reportage über sein Forschen in der Antarktis in einer Endlosschlaufe des Schweizer Fernsehens dreht.

Der Rückzug in die reine Wissenschaft wird wohl ein Wunschtraum bleiben. Denn die letzten Monate haben derart viele Fragen an die Oberfläche gespült, dass man die nicht mit einem einzelnen, sehr höflich geführten Interview erledigen kann.

Gefragt ist eine neue Offenheit, beispielsweise der freie Zugang für alle, die es interessiert, zu den Daten der mit öffentlichen Geldern finanzierten Forschungsarbeit.

Gefragt ist Transparenz. 

Es gibt noch viel zu tun für Herrn Stocker.

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2003 und Projekte wie haarp?...

  • Von: Bern-i
  • , 07. Februar 2010,
  • 22:55

interessant wäre es bezüglich 2003 / Hitzesommer zu vernehmen, was Herr Stocker dazu weiss, vorallem bezüglich Projekten wie Haarp (bezogen auf Project Haarp in Alaska, US-congress-hearing vor vielen Jahren, das Buch mit dem Titel jener Congress-hearing Aussage des Alaska Abgeordneten Begich: 'angels don't play this harp' ).
Wenn nur noch die Meteosendungen von 2003 restlos zugänglich wären und was damals jener Meteo-Sprecher gesagt hatte: ' eigenartig, die Tiefs wandern auf der Nordhalbkugel nicht mehr. Sonst wandern sie stets von Westen nach Osten.... usw. Ja überhalb Spanien und vor Frankreich standen die Wolken Linealkantig geradlinig scharf an. Wer HAARP kennt, wer wie ich im 2003 jenes US congress-hearing protocoll gelesen hatte, der weiss was da abging, abgeht...
Und genau solche Dinge können entweder pausenlos einregnen lassen oder gegenteilig die Wolken vom Land fernhalten, und es vertrocknen lassen, ein Land erhitzen lassen.
http://www.wahrheitssu... mit einigen Patent-Hinweisen (also gut nachprüfbar! - nicht alles ist aber patentiert). Oder http://info.kopp-verla... /> oder hier Wikipedia über HAARP http://en.wikipedia.or... - Aber all diesen happigen Dingers weichen diese Klimaerwärmungs-Süchtigen aus, verschweigen es. Wenigstens gibts noch den Blog von Manfred Messmer... Vielleicht klickt's ja mal... noch etwas weiter

Re: 2003 und Projekte wie haarp?...

  • Von: Bern-i
  • , 07. Februar 2010,
  • 23:45

Und wer sich für das entsprechende Buch interessiert (Mitverfasser ist der Sohn des damaligen US Congress-Hearing Abgeordneten Begich aus Alaska - Dr Nic Begich): hier einen kurzen Hinweis:

That book, Angels Don't Play this HAARP: Advances in Tesla Technology, has 230 pages. This article will only give the highlights. Despite the amount of research (350 footnoted sources), at its heart it is a story about ordinary people who took on an extraordinary challenge in bringing their research forward.

HAARP Boils the Upper Atmosphere

HAARP will zap the upper atmosphere with a focused and steerable electromagnetic beam. It is an advanced model of an "ionospheric heater." (The ionosphere is the electrically-charged sphere surrounding Earth's upper atmosphere. It ranges between 40 to 60 miles above the surface of the Earth.) Man google und staune...

Was für Herrn Stocker spricht

  • Von: Markus Schär
  • , 07. Februar 2010,
  • 14:16

Der Fairness halber drängen sich wohl ein paar Anmerkungen auf. Ein Interview in der Zeitung auf einem externen Blog zu kommentieren, erscheint mir ausnahmsweise erlaubt (oder sogar geboten), weil die Anmerkungen ausschliesslich zugunsten des Interviewten ausfallen.

Ich pflaumte Thomas Stocker vor einer Woche in der SonntagsZeitung an, weil er auf mehrere Anfragen kein Lebenszeichen von sich gegeben hatte, also den unsäglichen Stil anderer IPCC-Repräsentanten zu pflegen schien, die die öffentlichste Sache der Welt, weil sie alle Menschen angeht, geheimniskrämerisch behandeln und damit Transparenz und Kritik, die Grundlagen aller Wissenschaft, verhindern. Danach reagierte Stocker aber umgehend, und zwar so souverän, wie ich es in 25 Jahren professionellem Journalismus noch nie erlebt habe. Wir sprachen zu dritt eineinhalb Stunden, völlig offen und entspannt, zwar höflich im Ton, wie M.M. feststellt, aber hart in der Sache.

Im Blatt hatten leider nur die News Platz. (Das Interview findet sich hier: http://www.sonntagszei... Nicht erwähnen, weil für Laien nicht nachvollziehbar, konnten wir deshalb auch, was Stocker genau stinkt: z.B. die Diskussion um die Urban Heat Islands, die letzte Woche wieder aufkam, also das Problem, dass auch höhere Temperaturen gemessen werden könnten, weil etwa in China immer mehr ursprünglich ländliche Messstationen jetzt im wärmeren städtischen Raum stehen. Wie Stocker beteuerte, hat er sich nochmals mit Phil Jones' zweifelhafter Studie von 1990 auseinandergesetzt; sie werde in den IPCC-Berichten auseinandergenommen, aber von anderen Studien bestätigt.

Ähnlich weckte er auch ein gewisses Verständnis für die Verteidigungshaltung von Michael Mann, der wegen seiner "Hockeystick"-Studie unter Strafandrohung vom Kongress zerlegt wurde. (Als Demokrat hätte er sich "Wilhelm-Tell-mässig" geweigert, dem Parlament Rechenschaft abzulegen, sagt Stocker, aber in den USA kommt man dafür in die Kiste.) Das ändert nichts daran, dass ich nach der Lektüre der Climategate-Mails den Herren Jones und Mann kein Wort mehr glaube und wegen ihrer Methoden, die jeder Wissenschaftlichkeit spotten, ihre Wissenschaft nicht mehr ernst nehmen kann. Und daran, dass Stocker,
der sich wirklich offen und ehrlich mit der Kritik auseinandersetzt , noch viel Arbeit bekommt.

Re: Was für Herrn Stocker spricht

  • Von: M.M.
  • , 07. Februar 2010,
  • 16:22

Danke. Grossartig. Pressegeschichte.

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  • URL: http://arlesheimreloaded.ch/article/thomas-stocker-ipcc
  • Stand: 07:47:01 - 11.03.2010

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