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Liberales zu Ostern
Von M. M., 21. März 2008 – 12:00:00
Es herrscht bei uns einige Verwirrung um den Begriff "Liberal". Keine Partei mehr, die sich nicht mit diesem, weil modisch gewordenen Attribut aufpeppt. Geradezu grotesk ist Usurpation des Begriffs durch die römisch-katholische CVP und die internationalistische SP.
Bei den klassischen liberalen Parteien, der FDP und der LDP, herrscht indes Verwirrung, besser Orientierungslosigkeit. Das liegt auch am Personal. Weder der Parteipräsident der einen Partei noch der anderen hat das notwendige intellektuelle Format, den von allen Seiten bedrängten Liberalismus fortzuschreiben. Dies gilt für die nationale Ebene, doch insbesondere für die baselstädtische Niederung.
Das Elend des Malamalismus
Der sich liberal gebärdende Malamalismus (Definition: populistische Äkschen politisch Infantiler) dominiert den politischen Diskurs. Dessen Motto: „Wählt keine Politiker, wählt Malama“ ist ihr liberales Endzeitprogramm.
Somit ist wenig erstaunlich, dass sich in Basel, wie anderswo auch, eine weitere liberale Partei in Gründung befindet, die Grünliberalen. Dabei handelt es sich um ein paar Verzweifelte, die auf der Suche nach einem zeitgemässen Liberalismus offensichtlich keinen anderen Ausweg haben, als in neuen Strukturen die alten Ideale fortzuschreiben. Die vermeintliche Erneuerung kommt ausgerechnet aus Zürich - ein liberaler Witz.
Der Weg der Erneuerung, respektive einer Weiterentwicklung des Liberalismus mittels Gründung einer monothematisch fixierten Partei, liegt weit unter den intellektuellen Möglichkeiten der Citoyen der Stadtrepublik Basel.
Diese Neugründung muss als eine Art Abrechnung mit dem von allen Seiten herhunzten Liberalismus gedeutet werden. Würden die beiden liberalen Parteien FDP und LDP die Zeichen richtig deuten, die Neugründung als Ausdruck ihrer eigenen Orientierungslosigkeit erkennen, müssten sie sich ernsthaft und energisch und ohne Verzug Gedanken über eine gemeinsame Zukunft machen.
Von der FDP Deutschland lernen
Die FDP Deutschlands hat anfangs der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, bedrängt von der sozialistischen Jugendrevolution der 68er, eine Standortbestimmung vorgenommen, vornehmen müssen. Die "Freiburger Thesen der FDP zur Gesellschaftspolitik" führte zu Ergänzung des Demokratischen Liberalismus mit dem Sozialen Liberalismus.
Freiheit bedeutet für den modernen Liberalismus, wie er bei John Stewart Mill in England und bei Friedrich Naumann in Deutschland erstmals in Gedanken gefasst ist, nicht länger die Freiheit eines aus er Gesellschaft heraus gedachten, dem Staate entgegen gesetzten autonomen Individuums, wie es als immer zugleich einzelhaftes und gesellschaftliches Wesen in Staat und Gesellschaft wirklich lebt.
Dies war 1971 ein ziemlich revolutionärer Akt und ist beispielhaft für die Fähigkeit der Liberalen, gesellschaftliche Veränderungen liberal zu übersetzen ohne Verrat an den eigenen Idealen zu üben. Dasselbe steht für das Themenfeld "Grün" an, eine programmatische Aufgabe, die anzugehen sich lohnen wird.
Zwischenkommentar: Als "Liberaler" würde ich dafür sogar die anstehenden Wahlen einfach mal Wahlen sein lassen. Ob man sich da noch gross ins Zeugs legt, ist wohl nicht überlebenswichtig; das Ergebnis steht eh schon fest. Wenn eine Erneuerung des schweizerischen Liberalismus noch möglich ist, dann kann diese Erneuerung nur von Basel aus erfolgen.
Freiburger Thesen
Und das ist die Grundlage, auf der die deutschen Liberalen den Begriff "Liberal" weiterentwickelt haben:
Der Liberalismus war und ist Träger und Erbe der demokratischen Revolutionen, die zu Ende des 18. Jahrhunderts in Amerika und Frankreich vom Gedanken der Freiheit und Würde des Menschen ausgehen.
Die aus diesen bürgerlichen Revolutionen in die späteren Reformbewegungen im Staat eingehende liberale Tradition, die aus der bürgerlichen Aufklärung als geistige Gegenbewegung gegen den Absolutismus und Merkantilismus des monarchischen Staates und der feudalen Gesellschaft entstanden ist, hat von Anfang eine doppelte Zielrichtung.
Sie geht auf eine Demokratisierung des Staates, die zunächst mit dem dritten und zuletzt mit dem vierten Stand allen Staatsbürgern das aktive und passive Wahlrecht und damit das Recht auf größtmögliche und gleichberechtigte Teilhabe und Mitbestimmung an der Organisation und Aktivität des Staates verschafft.
Sie geht in beiden bürgerlichen Revolutionen zugleich auf eine Liberalisierung durch verfassungsmäßige Verbürgung unantastbarer Freiheitsrechte und Menschenrechte des Bürgers gegenüber dem Staat.
Freie Entfaltung der Persönlichkeit, gleiche Stellung des Bürgers vor dem Gesetz, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit, Religionsfreiheit und Koalitionsfreiheit, aber auch Rechte auf Leben und Gesundheit usw. sind die großen demokratischen Errungenschaften dieser Liberalisierung des Staates.
Sie geht in der von der angloamerikanischen Verfassungstradition beeinflußten Entwicklung der westlichen Demokratien darüber hinaus auf eine ‘Bestimmung der Grenzen der Wirksamkeit des Staates" (Wilhelm von Humboldt) durch verfassungsmäßige Aufteilung der verschiedenen staatlichen Funktionen der Legislative, Exekutive und Judikative, auf voneinander relativ unabhängige und einander kontrollierende staatliche Gewalten (Gewaltenteilung) und durch verfassungsmäßige Bindung an das in den Freiheitsrechten und Menschenrechten dem Staatvorgegebene und das vom Staat gesetzte Recht (Rechtsbindung).
Diese Demokratisierung und zugleich Liberalisierung des Staates aus dem Gedanken der Menschenwürde und Selbstbestimmung, führt nach vielen vergeblichen Anläufen und verhängnisvollen Rückschlägen am Ende zu dem als konstitutionelle Demokratie verfaßten freiheitlichen Rechtsstaat Unseres Grundgesetzes, mit Grundrechtsverbürgungen, Minderheitenschutz, Gewaltenteilung und Rechtsbindung aller Staatsgewalt.
Einer freidemokratischen, liberaldemokratischen Partei in unserem Lande bleibt die unverzichtbare und unersetzbare Aufgabe eines Hüters und Wahrers dieser Tradition des klassischen Liberalismus gegenüber allen Freiheit und Rechtbedrohenden staatlichen Maßnahmen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
- 4.0
- | Kategorie: Betrachtungen
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Kommentare
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FdP (GE) sorgt für zusätzliche Verwirrung..
- Von: Bern-i
- , 22. März 2008,
- 13:45
Die "Liberalen" (FdP, LDP) befinden sich nicht nur in immer neuen Verwicklungen und verwirrlichen Situationen - sie sorgen für weitere Verwirrungen, die erst in den nächsten Zeiten an die Oeffentlichkeit kommen werden:
Minarette im Stadtzentrum von Genf: Nicht etwa eine Muslim-Gemeinschaft hat diese Forderung aufgestellt. Wohl aber die Genfer FDP.... und dieser Tage setzte ein Herausgeber einer Schweizer Zeitung den Titel: Konvertiert die FdP zum islam? Und berief sich auf: Die Zeitung «Le Matin Dimanche» dokumentierte am 15. März 2008 die ungewöhnliche FDP-Forderung: «Nous voulons des minarets (in der Mehrzahl!) au centre-ville!». So liess die Genfer FDP verlauten im Blick auf die bald anstehenden Wahlen für den Genfer Verfassungsrat
Die Genfer FDP will indessen nicht bloss das Zentrum der Calvin-Stadt mit Moscheen und Minaretten (immer in der Mehrzahl!) beglücken. Die FDP will auch die Ausbildung muslimischer Imame zum Verfassungsauftrag erklären...
Hinter den Genfer FDP-Forderungen steht nicht zuletzt ein prominentes muslimisches Parteimitglied der Genfer FDP: Ali Benouari, der - nachdem seinem Anlauf in den Nationalrat letztes Jahr der Erfolg versagt blieb - FDP-Kandidat für den Genfer Verfassungsrat ist... (in Finanzgeschäften tätig..
zu all dem bisher gesagten, geschriebenen werden die "Liberalen" nächsthin für weitere Verwirrlichkeit sorgen.. uns aber wird der Kiefer noch tiefer fallen.. die Augen noch runder werden.. die Mondsichel noch intensiver auf uns einwirken..
Basel hat einen ähnlichen hohen Anteil dieser Bevölkerungsrichtung hier wohnend.. es ist somit nur noch eine Frage der (kurzen) Zeit.., vermutlich
Brauchen wir Kirchturmverbote?
- Von: easy
- , 22. März 2008,
- 23:06
Minarette sind Kirchtürme. Berni scheint zu jenen zu gehören, welche anderen Religionen ihre Kirchtürme verbieten wollen. Das wirkliche Problem sind denn ja meist auch nicht die Religionen, sondern der Fundamentalismus die ihm verbundene Intoleranz.
Dass es Fundamentaiisten nicht nur "drüben", sondern immer mehr auch bei uns gibt, dafür gibt es viele, leider immer zahlreichere Belege. Ein ganz unsäglicher ist die Kirchturmverbotsinitiative der SVP.
Ob all diese Geschichten über die Genfer FDP stimmen? Ich glaube eher, da haut einer auf den Gegner ein. indem er etwa "FDP will Minarette zulassen" durch "FDP will Minarette" ersetzt. Ohne den Sachverhalt genauer geprüft zu haben, scheint es mir hier doch eher um billige Diffamierung zu gehen.
Re: FdP (GE) sorgt für zusätzliche Verwirrung..
- Von: aísthesis
- , 22. März 2008,
- 14:29
Sie kommen offenkundig mit der Religionsfreiheit nicht ganz klar. Gründet Ihre Intoleranz auf dem Römisch-Katholisch oder dem SVP-Glauben?
Die FDP fällt überall ihrer Sättigung zum Opfer
- Von: InvestInNature
- , 21. März 2008,
- 22:20
und schaut nur noch danach, die eigene Habgier zu befriedigen. Ob in Deutschland (wo sie sowieso nur Zuschauer ist), ob in Zürich, wo sie bereits grösstes Unheil angerichtet hat, oder ob in Basel, wo es nur noch reiner Personenkult ist. Die gut von Ihnen zitierten Grundsätze stossen eben dann an die Grenzen, wenn die gröstmögliche Freiheit erreicht ist (ausser, man strebt nach dem Universum, wo die Freiheit luftlos ist). Auf unserer klein gewordenen Erde braucht es nun halt eben auch persönlich Einchränkungen und Rücksichtnahme, sowie Konsenzfindung um Probleme zu lösen, um die errungen Freiheiten aufrecht erhalten zu können. Deshalb verhallen auch Ihre Rettungsversuche im Feinstaub, solange sich die FDP nicht zu einer vernünftigen und zeitgemäsen Politik entscheidet. In Basel hiesse das zum Beispeil komplett Verkehrsschliessung der Innenstadt für Auto's, konsequente Begrünung der Stadt (alle Flachdächer inklusive), errichten von breiten Fahrradwegen und angenehmen und begrünten öffentlichen Plätzen für die Bewohner, Ausbau und Begrünung des öffentlichen Verkehres (Tracés), moderne Energiegewinnung und konsequente Modernisierung der Gebäude, um Oelfeuerungen komplett zu verbannen, Erschliessung des Rheinufers durch durchgehende Promenaden von Birsfelden bis Kleinhüningen, auf beiden Seiten,.....Die Stadt als grüne Oase, die das Moderne mit dem Alten verbindet, und in der man sich wohl fühlt, die Luft rein ist, und das Klima auch im Sommer frisch bleibt....
Wenn Sie vernünft denken würden, würden Sie das unterstützen, anstatt einer veralteten Ideologie nachzurennen.
Und, übrigens, bald können sie Neuigkeiten auf www.swisswhistleblower.ch nachlesen. Dort werden einige FDP'ler zur Raison gebracht.
Schöne Ostern.
Da war doch noch was ...
- Von: Christian Dreyer
- , 21. März 2008,
- 16:56
Interessant - besonders fällt auf, was durch Abwesenheit glänzt: das Eigentum. Dafür wird der Kollektivismus qua Demokratie überbetont.
Auf, in die Liberale Renaissance?
- Von: aísthesis
- , 21. März 2008,
- 14:16
Das ist die Federführung, die man sich für dieses Thema wünscht. Fundiert. Grundsätzlich. Weder persönlich, noch marktschreierisch. Könnte den bloss 1'500-2'000 Mitgliedern der relevanten Parteien diese Botschaft, von in der Tat zentraler Wichtigkeit, in dieser Art angedient werden, so würde man, dessen bin ich mir gewiss, eine Zustimmung von mehr als zwei Dritteln zu dem Projekt erhalten. Und wer den Verfassungsstaat schätzt, der weiss, dass es sich um ein eminent wichtiges, um ein würdiges Projekt handelt. Und es ist gut, dass das Exempel Deutschland zitiert wird. Denn dort besteht die Parteienlandschaft, die sich auch in diesem Lande abzeichnet, seit Jahrzehnten. Von dort weiss man, dass eine GENUIN LIBERALE PARTEI eine Partei ist, die quantitativ auf einem Elektorat von 10-15% fusst. Dass sie eine Partei ist, die mit der einen oder mit der anderen Volkspartei koaliert. Dass sie nie eine Partei der Massen ist und dass ergo nicht dieselben Karrieremöglichkeiten bestehen, falls überhaupt, wie in den grossen Parteien. Diese "Grundwerte" scheinen mir deshalb wichtig, weil in unserem Sphären Parteien, wie mir scheint, deshalb möglichst diffus gehalten werden, um hier wie dort einzelnen Personen über so genanntes "networking" die Grundlage zu bieten, bar jeden inhaltlichen Konzeptes, geschweige denn Zieles an Macht zuzulegen. Dies mit der Konsequenz totaler Stagnation. Welche kausal wiederum dafür verantwortlich zeichnet, dass Gruppierungen Tür und Tor für ein fulminantes quantitatives Wachstum geöffnet werden, die nicht mehr und nicht weniger tun, als diesen Missstand zu thematisieren, ohne politisch-kohärente inhaltliche Alternativen aufzuzeigen.
Wer das Wachstum Anderer stoppen will, kommt nicht umhin, mit aller Kraft an der politischen Restrukturierung jener Geisteshaltung mit zu arbeiten, die die Grundwerte unserer Gesellschart hoch hält.
Welches Projekt,
- Von: Investinnature
- , 21. März 2008,
- 22:25
Freiheit proklamieren ist noch lange kein Projekt. Das ist genau das Problem der FDP. Sie proklamiert Freitheit und findet, damit etwas Konkretes zu tun. Es ist und blebit jedoch nur Theorie, denn in der Praxis ist die Freiheit schon lagen erreicht, und zwar übermässig. Deshalb ist die FDP zur Auflösung verdammt, solange sie nicht endlich anfängt, echte Prohjekte, die Zeitgemäss sind, zu proklamieren, anstatt sich zu Zeiten der franz. Revolution zu wähnen...........sorry - zu intekeltuell, zu hirngespinstisch, zu veraltete. Anpacken ist für Euch ein Fremdwort.
Mittelverwendungsfreiheit von zwischen rund 33 bis 66%.
- Von: aísthesis
- , 22. März 2008,
- 11:14
Die Einkommens- und Vermögensverwendungsfreiheit ist sowohl für natürliche als auch für juristische Personen, dies bloss um ein Beispiel zu nennen, nachwievor ganz dramatisch eingeschränkt! Quantifiziert: In diesem Lande verfügt man über einen Grad an Mittelverwendungsfreiheit von zwischen nur rund 33 bis 66%.
Ihr statement "in der Praxis ist die Freiheit schon lange erreicht", mutet ergo reichlich gschpässig an.
Das kommt dann noch dazu,
- Von: investInNature
- , 22. März 2008,
- 15:49
dass die FDP in erster Linie ans Geld denkt. Dabei gibt es ganz andere Prioritäten. Aber eben, ein Grund mehr, dass die FDP bald aufgelöst wird. Wir haben es nämlich satt, dass sie ständig abzockt, und nur die Geldvermehrung und Lenkung in die eigene Tasche als einziges Ziel vor Augen hat (und die Freiheit, damit tun zu können, was sie wollen). Die FDP hat sich nicht geändert,und wird sich auch nie ändern - es ist zu spät.
Freiheit ist Gefühlssache
- Von: Martin Müller
- , 22. März 2008,
- 15:42
Sie, aísthesis, haben natürlich materiell durchaus recht. Das Problem ist nur, dass sich Investinnature, wie Millionen andere, frei fühlt, obwohl er/sie - die Fakten sprechen dagegen - nicht frei ist. Die Abhängigkeit vom Staat wird heute derart angenehm gestaltet, dass der durchschnittlich intelligente Mainstreameinwohner diese nicht als Unfreiheit empfindet.
Wer ist denn hier abhängig vom Staat?
- Von: InvestInNature
- , 22. März 2008,
- 15:59
Don't ask, what the country can do for you. Ask, what you can do for your country. Und wenn man etwas für's Land tut, bekommt man auch wieder etwas zurück (obwohl ich eigentlich gar nicht darauf angewiesen bin.) Eine der Freiheiten, die ich meine, ist die Freiheit der Märkte, und der damit vorhanden Chancen, eben nicht vom Staat abhängig sein zu müssen. Und diese Freiheit haben wir schon lange erreicht. (z.B. Börse als freiheitlichster Markt - natürlich mit allen Chancen und Risiken, und 100% Selbstverantwortung). Weitere Freiheiten sind die freie Meinungsäusserung, die Freiheit mitentscheiden zu können (Wahlrecht), die Freheit, hingehen zu können, wohin man will, die Freiheit durch Bildung alles erreichen zu können, etc etc..... alles ist bereit erreicht. Deshalb ist die FDP überflüssig, weil sie keine Antworten zu den Fragen hat, die die meisten Mittel- und Unterschichtler wirklich interessieren. (Umwelt, Familie, soziale Sicherheit, etc ), und das sind das Gros der Wähler. Die paar REichen, die die FDP noch bei der Stange halten kann, sind keine Gewicht mehr auf der Wahlwaage.
Re: Wer ist denn hier abhängig vom Staat?
- Von: aísthesis
- , 22. März 2008,
- 16:04
"Eine der Freiheiten, die ich meine, ist die Freiheit der Märkte". Die Schweiz ist nicht nur die mit unfreiste Wirtschaft; sie hat noch nicht mal eine mehr oder minder effiziente Kartellbehörde. Mir scheint, mein Guter, sie verwechseln da Traum und Realität.
Dass die Bauern keinen freien Markt wollen
- Von: InvestInNature
- , 22. März 2008,
- 16:19
ist legitim. Sie setzen Ihre Interessen durch. Das ist auch Teil der Demokratie. Ob die Freiheit aller Märkte auf globaler Eben sinnvoll wäre, waage ich sehr zu bezweifeln. Das wäre nur möglich, wenn alle Märkte auf dem mehr oder weniger selben Entwicklungsniveau wären. Das ist aber nicht der Fall, sodass gewisse Märkte geschützt werden müssen. Dort wo es möglich ist, haben wir 100% Marktfreiheit (Finanzmärkte). Mehr braucht es nicht. Es braucht sie und die FDP nicht.
Re: Freiheit ist Gefühlssache
- Von: aísthesis
- , 22. März 2008,
- 15:59
In der Tat, werter Herr Müller. Wirklich interessant wird die Sache, wenn sich eine Partei - ohne die Sympathisanten mit der "Droge Rassismus" zu berauschen - anschickt, diese Art von Freiheit zu vermindern. ... wir leben in einem Irrenhaus.
Sie vielleicht. Und es wird wohl besser sein,
- Von: InvestInNature
- , 22. März 2008,
- 16:02
Sie bleiben dort.
Re: Auf, in die Liberale Renaissance?
- Von: Nachtrag.
- , 21. März 2008,
- 14:29
In der direkten Demokratie hat eine Liberale Partei meiner Ansicht nach erheblich bessere quantitative Möglichkeiten, als anderswo.
Backlinks
- http://www.google.com/search?q=www.swisswhistleblower.c…
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- http://www.google.ch/search?hl=de&rlz=1B2GGIC_deCH215CH…
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Manfred Messmer ist seit 1986 Berater für strategische Kommunikation und war zuvor während zwölf Jahren als Journalist tätig.
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Re: Liberales zu Ostern
Es ist doch paradox. Alle hängen sich das liberale Etikett um, und gleichzeitig haben es liberale Vorschläge sehr schwer: Minarettverbot, Cannabisverbot, Parallelimportverbot, %u2026
Es scheint mir zusehends, die SP sei wirklich noch die liberalste Partei%u2026