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Freispruch für Erdwärmeprojektleiter Markus Häring

Das ist doch mal eine gute Nachricht: Markus Häring, der Kopf des Basler Erdwärmeprojekts wird freigesprochen.

Das ist deshalb eine gute Nachricht, weil das offizielle Basel sich verkrümelt hat, nachdem das Energie-Perpetuum-Mobile sich in ein paar Erbeben aufgelöst hatte.

Der Vorgang ist exemplarisch für die Closed User Group Basel-Stadt. Denn den dreissig, vierzig Leuten, die sich die, wie sie meinen, wichtigen Pöstchen zuschanzen und sich mal unter dem Titel Handelskammer oder Grosser Rat oder Gewerbeverband oder Arbeitgeberverband (wobei, der spielt eigentlich keine Rolle mehr) treffen, denen kommt schon längst nichts mehr in den Sinn, das die Stadt am Rheinknie vorwärts bringen könnte.

Dank den Ausländern, welche die Pharmaindustrie beherrschen, überhaupt den Life Science-Sektor, ist überhaupt Zug im Kamin. 

Kein einziger Basler spielt ausserhalb des politischen und kulturellen Betriebs überhaupt noch eine Rolle. Nirgendwo ist einer aus der eigenen Scholle, Pardon, den städtischen Pflastersteinen in einer wichtigen Führungsposition.

Markus Häring ist Opfer dieses Systems: Von der SP-Regierungsrätin Barbara Schneider, eine Schöngeistin, die inzwischen zurückgetreten ist, dem grünen Stadtpresi Guy Morin über die IWB und überhaupt die Vertreter der oben gestreiften Nomenklatura des atomstromfreien Stadtstaates, mochten sich seinerzeit alle im vom Häring angestossenen Geothermieprojekt sonnen.

In einer Art Selbsthypnose haben sie sich eingeredet, für sich endlich die ultimative Lösung des Energieproblems gefunden zu haben, schlugen alle Warnungen in den Wind, besoffen von der Alternativenergie.

Doch kaum krachte es im Untergrund - an den einen Knall kann ich mich noch lebhaft erinnern - riefen die Memmen zu Basel: Er war's, er war's.

Hätte das Gericht Markus Häring verurteilt, hätten die Basler Closed User Group wohl so reagiert: Mit betretenem Schweigen.

Ich bin schon länger der Meinung, dass Kantone, welche wie Basel-Stadt einen Anti-Atomkraftwerk-Artikel in ihrer Verfassung haben, die Strombezüge um den Atomstromanteil gekürzt werden sollte. Dann wäre allen klar, dass der Strom nicht einfach nur so aus der Steckdose kommt.

Frage an Radio Eriwan: wer trägt jetzt eigentlich politisch die Verantwortung? Antwort: Im Prinzip niemand aber eigentlich das Bohrgestänge.

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Radium im atomfreien Basel lagernd...?

  • Von: Bern-i
  • , 22. Dezember 2009,
  • 09:37

Na ja, tatsächlich, der atomfreie Stadtstaat Basel.. und niemand spricht von den radioaktiv belasteten Abfälle, dem aus dem Erdinnern heraufgeholten radioaktiv belasteten Material ( Radium ) - lese unter
http://www.alternative...
Während sich das Cäsium 137 aus der Tschernobyl-Katastrophe inzwischen zu einem Drittel abgebaut hat, wird uns jedes einzelne Radium 226-Nuklid praktisch für ewig erhalten bleiben.
Frage: wo lagert Basel das ausgebohrte radioaktiv belastete Material? im sogenannt atomfreien Stadtstaat Basel?
Warum? Schliesslich buddeln alle nach etwas anderem.
Analog wie in der Erdöl-/Erdgasindustrie treten bei der Nutzung der Geothermie Scales mit deutlich erhöhten spezifischen Aktivitäten für Ra-226, Ra-228
und ggf. Pb-210 auf. *1 Radium
aber eben: Teig klebt zusammen und wie...

So ein Schwachsinn

  • Von: Strieglhauer
  • , 28. Dezember 2009,
  • 12:25

selten habe ich soviel Schwachsinn gelesen.
Es lebe die Weltverschwörungstheorie.
Eine Bürgerinitiative, die null Ahnung hat, sollte lieber mal schweigen, anstatt Pseudowissen zu verbreiten.
Aber egal... der Strom kommt ja aus der Steckdose und das Heizöl ist auch wieder billig.
wo bleiben denn die tollen Alternativen der BI für Alternative Energiequellen?
(Atom, Kohle und etwas Biomasse, aber bittschön auch das nur wo anders als im idyllischen Oberbayern)

Re: So ein Schwachsinn

  • Von: Erich
  • , 02. Januar 2010,
  • 12:31

Deutsche Biogasanlagen ersetzen bereits ein Atomkraftwerk. Diese sind vor allem in landwirtschaftlich genutzten Gebieten eine echte Alternative. Biogas und Blockheizkraftwerk sind nicht nur die Klima-Schoner Nr.1, sondern können eine Gemeinde auch unabhängig machen.
Die tiefe Geothermie zur Stromerzeugung birgt nicht nur hohe Risiken und Kosten. Dagegen funktionieren Biogas-Anlagen auch mit dem, was Sie aus Ihrer anderen Körperöffnung herauslassen. ;o)

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