Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten
Bitte nicht Frau Clinton
Von M. M., 04. Januar 2008 – 17:52:00
Eines scheint klar zu sein: Für das Amt des amerikanischen Präsidenten braucht es keine politische Erfahrung. Sagen die Umfragen, die nach der Wahl in Iowa gemacht wurden. Und sonst? Die Leute wollen einen Wechsel.
Wer will den nicht. Den haben wir ja auch. Herr Blocher ist weg und damit der letzte stolze Bauch in der Regierung. Jetzt sind alle etwa gleich dünn. Frau Widmer-Schlumpf ist sehr dünn, eine Dörrbirne, meinte kürzlich ein Lästermaul. Der war aber auch von der SVP, Flügel Zürich.
Nein, ich kann das gut verstehen, das mit dem Wechsel. Immer dieser Bush im Abendprogramm. Da hat man nach acht Jahren einfach die Nase voll. Er ist auch nicht mehr zum Lachen, seit seine Versprecher weniger geworden sind.
Wegen des Abendprogramms wird Frau Clinton auch nicht Präsidentin. Oder hat irgendjemand ernsthaft Lust darauf, sich nochmals vier Jahre diese Clinton-Soap Abend für Abend zur besten Sendezeit anzuschauen?
Die Amerikaner nicht und ich auch nicht. Ich habe null Bock auf Bill und seine unvermeidlichen Damengeschichten und schon gar nicht auf das Einzelkind Chelsea. Denn die ist jetzt in einem Alter, wo sie reden wird. Zu allem und jedem. Und wie hiess nochmals der Hund der Clintons oder war es eine Katze? Nein, bitte, verschont uns mit den Clintons.
Wir wollen den Wechsel. Also Herr Obama, die Hoffnung der Jugend? Gut, das wäre mal eine völlig andere Show. Der Mann ist schlank, sieht gut aus, kann reden und will „real change in Washington“. Den wollen alle. Aber ein Schwarzer als Präsident der USA, der Sohn eines Kenianers, der den Mittelnamen „Hussein“ trägt, Barack Hussein Obama? Also eher fällt das Spacelab vom Himmel, als dass Herr Obama der 44. Präsident der USA wird.
Wie wäre es dann mit Herrn Huckabee. Der spielt Bass-Gitarre und ist ein guter Prediger. Das mögen die Amerikaner, denen nichts Besonderes dabei auffällt, wenn in einem Kaff mit 6’000 Einwohnern einundvierzig Kirchen rumstehen. Aber auch bei ihm mache ich mein Fragezeichen. Huckabee, das ist doch einfach kein Name für einen amerikanischen Präsidenten, allenfalls für den in „24-Season 7“.
Also wer wird’s - der jugendliche John Edwards? Der übergewichtige Bill Richardson? B-Movie-Präsidentendarsteller Mitt Romney? Pausbacke John McCain? TV-Anwalt Fred Thompson, Rudolph Siziliano Giuliani oder Ron Paul, der von europäischen Liberalen favorisiert wird und bereits 1988 schon mal angetreten ist?
Einer von denen wird’s wohl machen. Ohne Zweifel. Vielleicht dann halt doch lieber die Clinton. Wiederholungen sind ja im Fernsehen gang und gäbe. Zur Not kann man auch einfach umschalten, abends um acht.
- 4.0
- | Kategorie: US-Wahlen '08
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Kommentare
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You forgot Michael Bloomberg
- Von: Osservatore Profano
- , 05. Januar 2008,
- 13:09
who is patiently waiting behind the scenes for the downfall of the dinosaurs Giuliani and McCain and who could eventually present himself as an alternative to the Republican evangelical
Huck(l)abe(rry) on one hand and to the democratic crown prince (Barack) Hussein (Obama) on the other hand.
By the way, I should recommend to those members of our blogging community who are interested in history the lecture of Philip Roth's novel The Plot Against America (Random House 2004). Interestingly, on the original cover there is a photo of a 1 Cent US postage stamp ("Yosemite") adorned by a black swastica.
On the cover of the German edition ("Verschwörung gegen Amerika, Hanser Verlag 2005) the swastica has been replacedd by a black cross, probably in line with the prohibition of exhibiting Nazi insignia in public.
The book has been discussed by Evelyn Finger in "Die Zeit" in August 2005.
Whatever the outcome, the electoral process in the United States continues to be a fascinating phenomenen, as testified in a report on a democratic caucus in Dubuque Iowa in today's NZZ
One questions arises in this context:
are there any statistical data on the solidity of the commitment of party delegates elected during caususes such as the one described for Dubuque, in later stages of the electoral process?
Philip Roths Buch in "Die Zeit"
- Von: Osservatore Profano
- , 05. Januar 2008,
- 13:14
Hier ist noch der Link zur Besprechung des zitierten Romans von Philip Roth "Verschwörung gegen Amerika" in deutscher Übersetzung, Hanser Verlag 2005:
http://www.zeit.de/200... />
..............for President!
- Von: ..... for President
- , 05. Januar 2008,
- 11:38
Ohh bama, Ohh bama, Ohh bama, Ohh bama
Ohh bama, Ohh bama, Ohh bama, Ohh bama
Ohh bama, Ohh bama, Ohh bama, Ohh bama
Ohh bama, Ohh bama - lieber di, als diä andärä Lama....
(Refrain vo: Trämli, Trämi, Trämli, Trämli...)
Dieser Schitzelbangg, der für einmal die Zukunft voraussagen wird ( und nicht das in der Vergangenheit erlebte ), sagt alles über den amerikanischen Wahlkampf, und über dessen künftigen Sieger aus....
Amerika braucht und bekommt seinen erten schwarzen Präsidenten. Du, M.M., wirst leider auch dort erleben müssen, was es heisst, wenn die "Konsis" einen auf den Deckel kriegen...
Du kannst Dich jetzt schon darauf einstellen..... (das letze mal hast Du es versäumt, und darum ein paar ganz frustrierte Tage durchstehen müssen..... das wünsch Ich dir nicht!!!!!)
Re: Bitte nicht Frau Clinton
- Von: bandido
- , 04. Januar 2008,
- 21:10
Zum Glück habt ihr Cheibelöli inder Welt politisch nix zu melden.
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Manfred Messmer ist seit 1986 Berater für strategische Kommunikation und war zuvor während zwölf Jahren als Journalist tätig.
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